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Corona trotzen II, 169

Corona trotzen II, 169 / Samstag, 1. Mai 2021.

Sehr verehrte Straßbergerinnen und Straßberger, liebe Freundinnen und Freunde!

Den unfassbar belesenen und gebildeten Kardinal Gianfranco Ravasi, Chef des Päpstlichen Kulturrats, habe ich Ihnen und Euch schon mal mit „Corona trotzen II, 53“ vom 23. Dezember 2020 vorgestellt. Dieser Kardinal hat 2006 auch ein „Breviario Laico“, ein „Laienbrevier“ veröffentlicht mit 366 Gedanken für jeden Tag des Jahres. Er bringt dafür jeweils zunächst ein Zitat und dann seine kurzen Überlegungen dazu. Jetzt im Mai will ich immer wieder das entsprechende Tageszitat bringen (natürlich manchmal mit ungenauer Rückübersetzung aus dem Italienischen), manchmal mit, manchmal ohne die weiterführenden Gedanken des Kardinals.

So stellt er den Monat Mai unter ein Motto des nordamerikanischen Politikers und Diplomaten Dwight Morrow (1893 – 1931):

„Die Welt teilt sich auf in einerseits Menschen, die Dinge umsetzen und verwirklichen, und andererseits solche, die davon profitieren. Versuche, falls möglich, zur ersteren Gruppe zu gehören. Dort gibt es viel weniger Konkurrenz.“

Und dann zitiert der Kardinal für heute ein Sprichwort aus einer alten chinesischen Sammlung mit dem Titel „Weisheiten des Reichtums“:

Breviario Laico, 1 maggio – Il denaro:

„Geld kann ein Haus kaufen, aber keine Herzlichkeit darin. Es kann ein Bett kaufen, aber keinen Traum. Es kann eine Uhr kaufen, aber keine Zeit. Es kann ein Buch kaufen, aber weder Wissen noch Weisheit. Es kann eine gesellschaftliche Stellung kaufen, aber keinen Respekt. Es kann den Doktor kaufen, aber nicht die Gesundheit. Es kann Sex kaufen, aber nie Liebe.“

Gott segne Sie. Und bis morgen,
Ihr
Florian Schuller

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